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	<description>Schweizer SpokenWord- und Literaturblog (Beta)</description>
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		<title>Überraschung von Jürg Halter</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 21:03:50 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jürg Halter]]></category>
		<category><![CDATA[KUTTI MC]]></category>
		<category><![CDATA[Shuntaro Tanikawa]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben noch mit Stephan Eicher unterwegs und noch bereits die nächste Überraschung: Wie der Berner Dichter und Rapper (KUTTI MC) in seinem Newsletter heute mitteilt, erscheint am 23. April sein neues Buch &#8220;Sprechendes Wasser&#8221; im neuen Schweizer Secessions Verlag. Der &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/uberraschung-von-jurg-halter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/654633dbd41.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-620" title="654633dbd4" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/654633dbd41-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Eben noch mit Stephan Eicher unterwegs und noch bereits die nächste Überraschung: Wie der Berner Dichter und Rapper (KUTTI MC) in seinem Newsletter heute mitteilt, erscheint am 23. April sein neues Buch &#8220;Sprechendes Wasser&#8221; im neuen <a href="http://www.secession-verlag.com/" target="_blank">Schweizer Secessions Verlag</a>. Der Clou an der Sache ist, dass Halter das Buch mit Shuntaro Tanikawa geschrieben hat, einem der bekanntesten Japanischen Dichter. Für Mai ist eine gemeinsame Lesetour geplant. Da könnten sich wortwörtlich Welten öffnen!</p>
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		<title>Viel Lärm um Kracht</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 20:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubikon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Kracht]]></category>

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		<description><![CDATA[Kulturzeit auf 3sat widmete sich gleich zweimal dem Thema Christian Kracht. Seit der Spiegel ihn mit seinem neuen Roman &#8220;Imperium&#8221; vor 10 Tagen auf vier Seiten als Nazi pseudoentlarvt hatte, hat sich ja jeder Kulturjournalist, der etwas auf sich hält, &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/zuviel-larm-um-kracht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/christian-kracht-2-540x304.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-613" title="christian-kracht-2-540x304" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/christian-kracht-2-540x304.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a>Kulturzeit auf 3sat widmete sich gleich zweimal dem Thema Christian Kracht. Seit der Spiegel ihn mit seinem neuen Roman &#8220;Imperium&#8221; vor 10 Tagen auf vier Seiten als Nazi pseudoentlarvt hatte, hat sich ja jeder Kulturjournalist, der etwas auf sich hält, dazu geäussert. Die beiden Beiträge der Kulturzeit sind allerdings wirklich sehenswert, gestern ein Interview mit Iris Radisch, die zur Abwechslung wirklich Gescheites von sich gab und dann heute ein Beitrag mit einem Interview des Spiegel-Autors Diez, der dieses Kulturschlamassel ausgelöst hatte. Ich sage nichts dazu, ausser: lasst uns aufhören, hinter jedem Satz ein Nazi zu suchen. Dieser inflationäre Generalverdacht ist gefährlich. Amen.</p>
<p>Und hier die Links:</p>
<p><a href="http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=29524">Kulturzeit von gestern</a></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=29531&amp;mode=play">Kulturzeit von heute</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pfister, der „heimlifeisse“ Held</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubikon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Salonpalaver]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Emmenegger]]></category>

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		<description><![CDATA[Salonpalaver palavert gern über seine Sicht aufs geschriebene und gesprochene Wort. Diesmal über „Pfister“, den ersten Roman von Heinz Emmenegger. Vor einigen Jahren geisterte es durch die Medien: das „häufigste Wohnzimmer der Schweiz“, visualisiert von Jung von Matt. Mit wohligem &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/pfister-der-%e2%80%9eheimlifeisse%e2%80%9c-held/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.salonpalaver.ch/"><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/SALIS_EMMENEGGER_PFISTER_COVER_0.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-608" title="SALIS_EMMENEGGER_PFISTER_COVER_0" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/SALIS_EMMENEGGER_PFISTER_COVER_0.jpg" alt="" width="227" height="341" /></a></a><a href="http://www.salonpalaver.ch">Salonpalaver</a> palavert gern über seine Sicht aufs geschriebene und gesprochene Wort. Diesmal über „Pfister“, den ersten Roman von Heinz Emmenegger.</em></p>
<p>Vor einigen Jahren geisterte es durch die Medien: das „häufigste Wohnzimmer der Schweiz“, visualisiert von Jung von Matt. Mit wohligem Schaudern betrachteten wir urbanen, stilsicheren Menschen die hellblaue Sofakombination und die Monstrosität namens „Wohnwand“. Wenn wir ganz ehrlich waren, mischte sich in unser Entsetzen eine Spur Neid. Der Neid derer, die sich für geistig weiter entwickelt und deshalb unglücklicher halten, auf diejenigen, denen sie eine einfältige Lebensfreude unterstellen.</p>
<p>Ein ähnliches Gefühl ergreift den Leser, wenn er Pfisters Welt durchstreift. Vielleicht ist dies der durchschnittliche Schweizer überhaupt: Pfister, der in einem Vorstadt-Einfamilienhaus mit seiner lebenstüchtigen Frau Heidi ein unspektakuläres Leben führt. Pfisters exzentrischster Zug ist seine Hammond-Orgel; seine existenziellste Krise wird dadurch ausgelöst, dass der neue Briefträger die Zeitung in den Briefkasten stopft. Tatsächlich wird Pfister an einer Stelle als „zufriedener Idiot“ charakterisiert.</p>
<p><strong>Die Idylle wird zur Gratwanderung</strong><br />
Dieser Pfister also soll von einem Fernsehteam portraitiert werden. Und plötzlich zeigen sich Risse in der kleinbürgerlichen Beschaulichkeit. Sorgfältig verborgene Ängste und Konflikte drohen hervorzubrechen. Anstoss dazu geben nicht zuletzt die Mitglieder des Fernsehteams, deren neurotische Teambeziehungen jeden Moment in eine Katastrophe zu münden drohen. Die Idylle, vor ständig laufender Kamera immer krampfhafter inszeniert, wird zur Gratwanderung. Auch die Nachbarn, die Pfister spontan zum Grillfest eingeladen hat, offenbaren ausgerechnet heute ihre labilen Seiten.</p>
<p>„Da hockten nun lauter Streithähne in seinem Garten und gefährdeten seine bescheidene Selbstdarstellung“, so empfindet es Pfister. Aber Pfister – „der das Spiel mit dem Läppischen souverän beherrscht“, wie der versoffene Fernsehmann Bärtschi feststellt – rettet die Situation: Er erweist sich als ebenso begnadeter Entertainer wie Grillmeister, und zusammen mit seiner Frau Heidi führt er die Gäste in einen überfressenen, friedlichen Stupor. Als sie daraus erwachen, ergibt sich die eine oder andere Verbrüderung, ja sogar die eine oder andere Erkenntnis.</p>
<p><strong>Pfister überrascht und überzeugt</strong><br />
Pfister ist ein „Heimlifeisser“. Irgendwann stellt der Leser fest, dass der Mann in das Bild des zufriedenen Idioten nicht hineinpassen will. Pfister nimmt differenziert wahr, was um ihn herum und in seinem Innern geschieht; die Schärfe seiner Beobachtungen steht jener der zynischen Fernsehleute in nichts nach. Die Präzision und scheinbare Leichtigkeit, mit der Gefühle, Gedankengänge und Beziehungsmechanismen geschildert werden, machen diesen Roman verdammt stark – zusammen mit der eigenständigen, an Bildern und Assoziationen reichen Sprache. „Pfister“ (<a href="http://www.salisverlag.com/content/heinz-emmenegger-pfister-0">erschienen als Buch und als eBook beim Salis Verlag</a>) ist Heinz Emmeneggers erster und hoffentlich nicht letzter Roman.</p>
<p>Nur wenn es um die Rolle der Frauen und um die Beziehungen zwischen den Geschlechtern geht, gleiten Pfister und seine Mitmenschen allzu sehr ins Klischeehafte ab. Sowohl das Innenleben Heidis als auch das der jungen, attraktiven Tontechnikerin richtet sich unglaubwürdig stark nach den Männern aus. Der Leser jedenfalls – der in diesem Fall eine Leserin ist – empfindet die Beschreibung von dem, was sich in den Frauen des Romans abspielt, als weniger überzeugend als das Innenleben der männlichen Figuren. Weil Letztere aber so herrlich unterhaltsam durch die Geschichte stolpern, kann die entspannt emanzipierte Kritikerin grosszügig über das Manko hinweglesen.</p>
<p><em>Heinz Emmenegger ist live zu sehen und zu hören am nächsten Salonpalaver am Dienstag, 6. März in der Villa Sträuli, Winterthur. Mit dabei sind Hazel Brugger, Stefanie Grob, Andrea Samborski und Moderatorin Prisca Rauch. Partner der Veranstaltungsreihe: <a href="http://www.cultact.ch">cultact</a> – Giuliani Kulturbüro. <strong><a href="http://www.salonpalaver.ch/">Alles über Salonpalaver</a> </strong></em></p>
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		<title>Liao Yiwu am diesjährigen Literaturfestival Leukerbad</title>
		<link>http://rubikon.ch/2012/02/liao-yiwu-am-diesjahrigen-literaturfestival-leukerbad/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubikon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Liao Yiwu]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturfestival Leukerbad]]></category>

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		<description><![CDATA[Das diesjährige Internationale Literaturfestival Leukerbad findet vom 6.-8. Juli statt. Wie auf der Website des Festivals zu erfahren ist, wird auch der Chinesische Dichter Liao Yiwu nach Leukerbad reisen. Yiwu floh im letzten Sommer aus China nach Deutschland und machte &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/liao-yiwu-am-diesjahrigen-literaturfestival-leukerbad/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/u1_978-3-10-044813-2.354159.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-603" title="u1_978-3-10-044813-2.354159" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/u1_978-3-10-044813-2.354159.jpg" alt="" width="180" height="276" /></a>Das diesjährige Internationale Literaturfestival Leukerbad findet vom 6.-8. Juli statt. Wie auf der <a href="http://www.literaturfestival.ch/">Website des Festivals</a> zu erfahren ist, wird auch der Chinesische Dichter Liao Yiwu nach Leukerbad reisen. Yiwu floh im letzten Sommer aus China nach Deutschland und machte so die Publikation seines Buches <a href="http://www.fischerverlage.de/buch/fuer_ein_lied_und_hundert_lieder/9783100448132">&#8220;Für ein Lied und hundert Lieder&#8221;</a> möglich. Das Buch schildert die brutale Realität seiner eigenen Inhaftierung: seit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 ist Yiwu einer der wichtigsten politischen Autoren des Landes, der auch immer wieder verhaftet wurde. In Leukerbad wird man direkt von ihm erfahren können, was ihm in seinem Land widerfahren ist.</p>
<p>Ein eindrücklicher kurzer Film zu Yiwu:</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/4PAn8ji2HZ8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Neues von Jens Nielsen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 06:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubikon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Nielsen]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag der gesunden Menschenversand]]></category>

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		<description><![CDATA[Der fantastische Zürcher Schauspieler, Autor, Sprecher Jens Nielsen kommt im März mit einem neuen Stück und einem neuen Buch! In der Winkelwiese in Zürich präsentiert er seine neue, sagen wir mal, &#8220;Szenische Sprechperformance&#8221;. Titel: &#8220;Niagara &#8211; ein Mann fährt auf &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/neues-von-jens-nielsen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/Bild7.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-593" title="Bild7" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/Bild7.jpg" alt="" width="2336" height="3504" /></a>Der fantastische Zürcher Schauspieler, Autor, Sprecher Jens Nielsen kommt im März mit einem neuen Stück und einem neuen Buch! In der Winkelwiese in Zürich präsentiert er seine neue, sagen wir mal, &#8220;Szenische Sprechperformance&#8221;. Titel: &#8220;Niagara &#8211; ein Mann fährt auf Hochzeitsreise. Eine Tragikkomödie&#8221;. Die Beschreibung ist herrlich grotesk, wie immer bei Nielsen:</p>
<p>&#8220;Ein Mann steht bereit und wartet. Er ist gekleidet für das Standesamt. Er wartet aber nicht beim Standesamt. Dort zu warten hätte keinen Sinn. Denn er hat keinen Termin. Er hat auch keine Trauzeugen. Es ist ihm in der Hochzeitsangelegenheit ein Ur-Fehler unterlaufen. Er hat keine Braut. Und trotzdem steht der Mann bereit. Vielleicht ist er uneinsichtig. Vielleicht ist er normal. Er weiss, das Ganze ist recht seltsam. Also beginnt er zu erzählen. Von seiner Hochzeitsreise. Die er unbeirrbar ohne Braut macht. Und die ihn an die Niagarafälle führt.  Am Ende reist er wieder ab. Ungeheilt könnte man sagen. Beinahe ein Happy End. Eine subtil groteske Geschichte von einem richtigen Mann in einer falschen Mission.&#8221;</p>
<p>Premiere ist am 1. März in<a href="http://www.winkelwiese.ch/programm/spielplan.html"> Theater Winkelwiese</a>. Ein Tag später erscheint im Verlag der gesunde Menschenversand, sein zweites Buch in der Edition Spoken Script mit dem wunderbaren Namen <a href="http://www.menschenversand.ch/?sect=detail&amp;id=100084">&#8220;Das Ganze aber kürzer&#8221;</a>. Das Buch vereint Texte aus den Stücken &#8220;Die Uhr im Bauch&#8221;, &#8220;1 Tag lang alles falsch machen&#8221; und &#8220;Niagara&#8221;.</p>
<p>Buch und Stück sind ein absolutes Muss für Liebhaber des Grotesken. Nielsen überrascht einen immer mit neuen Wendungen und abstrusen Gedankengängen. Aber er bleibt immer stilsicher und wird nie kitschig!</p>
<p>In den nächsten Tagen hier bei :rubikon: Jens Nielsen im Selbstinterview!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Slampoeten: Dichter und Kämpfer</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 12:47:03 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Julius Fischer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Filmteam hat die vier Slampoeten Sebastian23, Julius Fischer, Scharri und Theresa Hahl ein Jahr lang begleitet. Herausgekommen ist &#8220;Dichter und Kämpfer &#8211; das Leben als Poetryslammer in Deutschland&#8220;. Der Film wird in wenigen Tagen an der Berlinale vorgestellt und &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/slampoeten-dichter-und-kampfer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/407087_366376190046130_173368856013532_1653897_844067827_n.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-598" title="407087_366376190046130_173368856013532_1653897_844067827_n" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/407087_366376190046130_173368856013532_1653897_844067827_n.jpg" alt="" width="407" height="576" /></a>Ein Filmteam hat die vier Slampoeten Sebastian23, Julius Fischer, Scharri und Theresa Hahl ein Jahr lang begleitet. Herausgekommen ist &#8220;<a href="http://www.dichter-und-kaempfer.de/">Dichter und Kämpfer &#8211; das Leben als Poetryslammer in Deutschland</a>&#8220;. Der Film wird in wenigen Tagen an der Berlinale vorgestellt und soll in einigen Städten auch ins Kino kommen. Die Trailer schwirren bereits jetzt im Netz rum und zeigen Julius Fischer beim Wäschewaschen oder Slampoeten beim Fussballspielen. Dazu wird der Film wohl Gelegenheit bieten, einen Blick hinter die Kulissen der deutschen Poetry Slam-Szene zu werfen. Ob der Film allerdings mehr bieten kann, als die üblichen Poetry Slam-Backstagebilder, ist schwer zu sagen. Mit einem hat er aber sicher recht: Slampoeten sind Dichter und Kämpfer. Wobei nur Slampoeten? Ich denke, das trifft auf alle Autoren zu&#8230; Das wäre interessant: ein Film über den Autoren als Kämpfer&#8230;.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/cN_GwrfapKo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/MosVBE-Yz3Y" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Kulinarisches Comeback von Max &amp; Moritz</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 12:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubikon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Max & Moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Busch]]></category>

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		<description><![CDATA[Was würde Wilhelm Busch dazu sagen? In Zürich West, beim Escher-Wyss-Platz, geht anfangs März ein Wurst Imbissrestaurant auf: Die Macher des Lokals nehmen die Geschichte von Max &#38; Moritz auf und taufen es Wurst &#38; Moritz. Wie es dazu kam &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/kulinarisches-comeback-von-max-moritz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was würde Wilhelm Busch dazu sagen? In Zürich West, beim Escher-Wyss-Platz, geht anfangs März ein Wurst Imbissrestaurant auf: Die Macher des Lokals nehmen die Geschichte von Max &amp; Moritz auf und taufen es <a href="http://www.wurstundmoritz.ch/">Wurst &amp; Moritz</a>. Wie es dazu kam und wofür das Lokal steht, erzählt die &#8220;Fortsetzung&#8221;  von Max und Moritz. Natürlich in sieben neuen Streichen. Das sensationelle Comics ist aus der Feder von Raphael Gschwind (Zeichnungen) und der Slampoetin Daniela Dill (Text). Wer die restlichen Streiche auch sehen möchte, besucht ab 1. März das Lokal oder wird <a href="http://www.facebook.com/wurstundmoritz">Fan bei Facebook</a>. En guete!</p>
<p><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/wurstundmoritz.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-585" title="wurstundmoritz" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/wurstundmoritz.jpg" alt="" width="500" height="1003" /></a></p>
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		<title>Erster Eindruck: Alois Nebel von Jaroslav Rudiš</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:52:57 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Alois Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Jaroslav Rudiš]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche habe ich ein grandioses Buch erhalten: &#8220;Alois Nebel&#8221; von Jaroslav Rudiš (Zeichnungen von Jaromir99), eben bei Voland &#38; Quist erschienen. Kein normales Buch, sondern eine sogenannte Graphic Novel, also eine Kreuzung zwischen Comics und Erzählung, oder etwas einfacher &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/erster-eindruck-alois-nebel-von-jaroslav-rudis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/18148516_18148516_xl.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-575" title="18148516_18148516_xl" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/18148516_18148516_xl.jpg" alt="" width="445" height="640" /></a>Diese Woche habe ich ein grandioses Buch erhalten: &#8220;<a href="http://www.voland-quist.de/verlagsblog/alois-nebel-ante-portas/">Alois Nebel</a>&#8221; von Jaroslav Rudiš (Zeichnungen von Jaromir99), eben bei Voland &amp; Quist erschienen. Kein normales Buch, sondern eine sogenannte Graphic Novel, also eine Kreuzung zwischen Comics und Erzählung, oder etwas einfacher ausgedrückt ein fettes Comics (über 300 Seiten) versehen mit einem literarischen Text. Das Buch fesselt natürlich schon beim Durchblättern: die düsteren, harten Schwarzweiss-Zeichnungen ziehen einen in den Bann und machen neugierig. Die Geschichte nicht weniger, wie ich sie bis jetzt beurteile kann: Im Zentrum steht Alois Nebel, Fahrdienstleiter an einem kleinen Bahnhof in Bily Potok, an der tschechoslowakisch-polnischen Grenze, dem früheren Sudetenland. Geboren ist Nebel 1948, die Geschichte spielt 1988. Der pflichtbewusste Einzelgänger zieht das Sammeln von Fahrplänen den gesellschaftlichen Freuden vor. Aber wenn sich der Nebel über seine Station legt, geschehen seltsame Dinge: die Schatten der Vergangenheit dieser Gegend tauchen auf &#8211; in Form eines Geisterzuges voller deutschen Soldaten aus dem 2. Weltkrieg&#8230;. das Buch verführt einen in eine wilde Welt, voller schrägen Gestalten und vielen schönen kleinen Geschichten &#8211; soweit der erste Eindruck.</p>
<p>Der Autor von Alosi Nebel, Jaroslav Rudiš, wurde übrigens 2007 zu den 30 wichtigsten tschechischen Persönlichkeiten gewählt und hat u.a. in Zürich studiert und wird am 8. März im Literaturhaus Zürich lesen. Unbedingt das Datum vormerken.</p>
<p>Und: <a href="http://www.aloisnebel.de/">Alois Nebel hat eine eigene Website</a>. Schaut sie euch an! Gibt einige Müsterchen zu kosten!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Kulturplatz patzt</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 22:09:06 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreisbindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend bei Kulturplatz auf SF 1: Frau Wannenmacher stapft im fribourgischen Eis herum und präsentiert dazwischen gleich zwei Buchthemen: die Buchpreisbindung ist das Thema. Und wieder hört man die ewig gleichen Argumente: Buchhandlung als Kulturort, die bösen grossen Buchketten,  &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/der-kulturplatz-patzt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/kulturplatz280.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-565" title="kulturplatz280" src="http://rubikon.ch/wp-content/uploads/2012/02/kulturplatz280.jpg" alt="" width="280" height="80" /></a>Gestern Abend bei Kulturplatz auf SF 1: Frau Wannenmacher stapft im fribourgischen Eis herum und präsentiert dazwischen gleich zwei Buchthemen: die Buchpreisbindung ist das Thema. Und wieder hört man die ewig gleichen Argumente: Buchhandlung als Kulturort, die bösen grossen Buchketten,  das Buch als Kulturgut verteidigen, die entfesselten Neoliberalen zerstören den Buchmarkt&#8230; Positiv überraschte einzig der FDP-Politiker Philippe Nantermod. In wenigen Worten skizzierte er das Problem der Branche: &#8220;Hier geht es um veränderte Konsumgewohnheiten. Darauf müssen sich die Buchhändler einstellen, statt versuchen, die Leute zu ändern. (&#8230;) Den Leuten geht es nicht darum, ein paar Franken zu sparen, sie kaufen heute einfach anders ein.&#8221;</p>
<p>Und doch: die Redaktion des Kulturplatzes hätte einfallsreicher sein müssen, es fehlten Stimmen von Buchhändlern (und damit meine ich nicht Ex Libris), die gegen die Buchpreisbindung sind. Auch ihnen hätte Platz eingeräumt werden müssen. Es wäre interessant gewesen, zu erfahren, was diese auf die Argumente der Befürworter geantwortet hätten. Aber so tief haben sich die Redaktoren offensichtlich nicht eingearbeitet. Schade!</p>
<p>Dafür umso sehenswerter aber der zweite Beitrag (inkl. Interview mit Bärfuss) zu &#8220;Zwanzigtausend Seiten&#8221;, dem neuen  Stück von Lukas Bärfuss, das im Moment in der Box im Schiffbau gespielt wird (ab 21:10).</p>
<p><object style="width: 640px; height: 386px;" data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f2937429-6fcd-43a3-92b5-7c80642813f7" type="application/x-shockwave-flash"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f2937429-6fcd-43a3-92b5-7c80642813f7" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f2937429-6fcd-43a3-92b5-7c80642813f7">Kulturplatz vom 08.02.2012</a></object></p>
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		<title>Heute erscheint der neue T.C. Boyle</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rubikon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute erscheint also der neue Roman &#8220;Wenn das Schlachten vorbei ist&#8221; von T.C. Boyle. Gemäss der etwas kryptischen Inhaltsangabe scheint es sich um einen Öko-Thriller zu handeln: &#8220;Zwei Fraktionen von Umweltschützern liefern sich einen erbitterten Kampf. Schauplatz sind die Channel &#8230; <a href="http://rubikon.ch/2012/02/heute-erscheint-der-neue-t-c-boyle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute erscheint also der neue Roman &#8220;Wenn das Schlachten vorbei ist&#8221; von T.C. Boyle. Gemäss der etwas kryptischen Inhaltsangabe scheint es sich um einen Öko-Thriller zu handeln: &#8220;Zwei Fraktionen von Umweltschützern liefern sich einen erbitterten  Kampf. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste von  Kalifornien, wo die Umwelt vom Menschen empfindlich gestört wurde. Soll  man das Gleichgewicht des Ökosystems mit viel Steuergeldern  wiederherstellen &#8211; was zwangsläufig die Ausrottung mancher Tierarten  bedeutet -, oder soll man um jeden Preis das Töten verhindern?&#8221;</p>
<p>Seit ein paar Tagen geistert im Internet ausserdem ein Booktrailer herum, von dem ich nicht weiss, ob es  jetzt der offiziell vom Verlag produzierte Trailer ist oder nicht. Jedenfalls macht er auf mich den Eindruck einer Mischung von Navy CIS, Steven Segal Öko-Streifchen und einer drittklassigen Hollywood-Schosse.</p>
<p><object width="640" height="360"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YvtBuNDnEMQ&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YvtBuNDnEMQ&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="360"></embed></object></p>
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